Die Rückkehr der „Roten Zora“

Wer behauptet, Hollywood hätte keine neuen Ideen, der liegt falsch, denn Hollywood entdeckt den Kommunismus für sich….. oh, Moment…. das hatten wir doch schon mal? Richtig! 1984 überließ es Hollywood einer Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (angeführt vom charismatischen Patrick Swayze) das US-Kaff Calumet im Staate Columbia von den Bolschewiken zu bereinigen. Nun hat sich reddawnHollywood erneut dem Thema gewidmet und lässt nun Chris Hemsworth (Thor) die Rote Flut eindämmen.

Ein sehr interessanter Zug von Hollywood, wo doch eigentlich Al Quaida, Hamas, und ein paar Dutzend andere Terrororganisationen (nicht zuletzt COBRA) als neues Feindbild feststanden.

Im Gegensatz zum Klassiker von 1984 bekämpft die junge Truppe von Guerillas keine Soviets sondern Nord-Koreaner – allerdings nur, weil im Jahre 2010 die Volksrepublik China sich ein wenig echauffiert fühlte, als bekannt wurde, dass eigentlich die Chinesen die Invasoren sind – ein sehr zukunftsweisendes Szenario und weitaus realistischer in meinen Augen. Die Produzenten haben sich nach politischem Druck dann aber doch entschieden, weitere Millionen Dollar in die Hand zu nehmen um mit CGI-Spezialisten sämtliche chinesischen Symbole durch Koreanische zu ersetzen. Passt alles in die heutige Zeit, in der Nordkorea eine Langstreckenrakete testet und am gleichen Tag einen Satelliten ins All feuert. Und alle regen sich darüber auf, als wenn die Amis und auch die Russen nicht einfach mittels Interkontinentalrakete (ohne Atomsprengkopf) das Teil einfach aus dem Orbit blasen könnten….

Überhaupt scheint der Kommunismus wieder verschärft in den Fokus der Gesellschaft zu rücken: Die Volksrepublik China funktioniert, Russland beginnt zu funktionieren, Nordkorea geht den Bach runter (aber nur weil die Weltgemeinschaft das so will, ohne die Sanktionen sähe das anders aus). Kuba dagegen tanzt aus der Reihe und lockert in allen Bereichen die Zügel, selbst der Lebensfaden von Fidel Castro wurde gelockert, damit der alte Knacker noch ein paar Jahre mehr schafft – was eine Partei so alles kann?!?! Der Zwergenkommunismus fristet nebenbei auch im Web sein Dasein. Fachforen, Webseiten etc… statt 5-Jahrespläne dann aber mit 12-Monatsplänen und natürlich darf die Unterdrückung der freien Meinung sowie die Gängelung einzelner ungeliebter Personen (User) nicht fehlen, um diese loszuwerden, teils wird nicht mal von Unwahrheiten und Defamierung zurückgeschreckt – bitter aber wahr.

assangeEinem der bekanntesten Freiheitskämpfer, welcher sich gegen jedwedes Regime wendet (man muss ja immer gegen irgendetwas sein, gelle?) ist naürlich Julian Assange, der Wikileaksgünder und Vorstand des selbigen. Interessanterweise entzieht sich Assange sogar der Gerichtsbarkeit mit Hilfe eines Landes, welches Pseudodemokratie betreibt: Ecuador! Der Zweck heiligt eben jedes Mittel, nicht wahr? Nun will Assange neben seiner Kanditatur als Minister nun auch noch eine Wikileaks-Partei gründen – als wenn die dortige Jedi-Bewegung nicht schon genug wäre…

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