10 Dinge die wir von Asterix gelernt haben

Asterix_SchuleWer in den letzten ca. 50 Jahren in Deutschland Kind war, der dürfte kaum drum rumgekommen sein, hin und wieder mal ein Asterix Heft gelesen zu haben. Und das ist auch gut so. Denn mal ganz davon abgesehen, dass die Comics und Zeichentrickfilme über den kleinen Gallier (größtenteils) sehr lustig waren, waren sie doch auch sehr lehrreich. Viele von uns haben unverzichtbares Wissen erworben, während wir die Abenteuern von Asterix, Obelix und Idefix verfolgt haben. Hier mal die wichtigsten Lektionen, die wir in der Schule vielleicht verpennt, bei Asterix aber sicherlich aufgenommen haben:

1)      Cäsar konnte es nicht leiden, dass Brutus immer mit dem Messer rumspielt
Mehrfach beschwerte sich der große Feldherr in den Asterix Comics und Filmen, dass sein Ziehsohn Brutus immer mit diesem komischen Messer herumgespielt hat. Nachvollziehbar, bedenkt man wo jenes Messer dann am Ende gelandet ist, oder?

2)      Obelix ist nicht dick, nur vollschlank!
War vollschlank schon vor Obelix die freundlichere Bezeichnung für dick? Keine Ahnung, aber auf jeden Fall wurde sie durch Obelix gesellschaftstauglich. Und von ihm wissen wir nebenbei ja auch, dass Längsstreifen auf der Kleidung schlank machen.

3)      Paris hieß früher Lutecia
Ganz ehrlich: Hätte das irgendeiner von euch gewusst, wenn er es nicht bei Asterix gelesen hätte?

4)      Normannen trinken gerne aus Schädeln
Ja, die grausamen Normannen. Barbaren, die ihren Suff aus den Schädeln ihrer Feinde trinken und keine Angst kennen, zumindest solange nicht bis sie auf Asterix und Obelix treffen. Oder besser gesagt den gallischen Barden Troubadix.

5)      Wieso die Engländer Tee so lieben
Tja, die Engländer sind schon ein seltsames Völkchen. Jeden Tag punkt 17:00 wird eine Pause eingelegt, um heißes Wasser mit einem Schlückchen Milch zu schlürfen. Nur deshalb konnten übrigens die Römer Großbritannien erobern. Und nur dank Asterix kennen die Briten überhaupt den Tee und haben seitdem ihr heißes Wasser mit Teeblättern aufgemotzt. Aber auch nur in Ermangelung eines Zaubertranks.

6)      Doping ist bei den Olympischen Spielen nicht erlaubt
Nicht mal wenn es sich um den absolut nicht süchtig machenden und völlig nebenwirkungsfreien Zaubertrank von Miraculix handelt. Und das mit den blauen Zungen dürfte als der erste Doping-Test der Welt durchgehen, glaube ich.

7)      Die Gallier haben Amerika entdeckt
Und ganz nebenbei hat Asterix im Comic „Die Große Überfahrt“ dann auch noch die Vorlage für die (ja in Frankreich gebaute) Freiheitsstatue geliefert, als er mit Fackel in der einen und Pergament in der anderen Hand auf einem Felsvorsprung die Aufmerksamkeit eines Schiffes erregen wollte.

8)      Warum die Sphinx keine Nase mehr hat
Es gibt unter Historikern eine Menge Theorien, was mit der Nase der Sphinx passiert ist. Fragt man aber einen beliebigen Menschen auf der Straße, dann kriegt man in 99% der Fälle die gleiche Antwort: Obelix hat sie beim Rumklettern an der Sphinx abgebrochen. Und ganz ehrlich: könnt ihr beweisen, dass es nicht so war?

9)      Latein
Klar, die Römer sprechen Latein. Also meistens haben sie ja dann doch Deutsch gesprochen, sonst hätte ja keiner die Sprechblasen lesen können, aber immer wieder wurden lateinische Sätze eingestreut, für die dann unten auch die deutsche Übersetzung mitgeliefert wurde. Vermutlich der einzige Grund warum viele Deutsche die Bedeutung solcher lateinischer Sätze wie „Veni, Vidi, Vici!“ oder „Quo Vadis?“ kennen.

10)      Die spinnen, die Römer
Ob ein Comic ein großer Erfolg ist merkt man spätestens daran, wenn Sprüche daraus in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen. Die spinnen, die Römer (bzw. beliebige andere Volksgruppen, Obelix war da in keinster Weise diskriminierend) ist ein Idiom, das sicherlich jeder schon mal gehört und benutzt hat. In seiner ursprünglichen, auf die Römer gemünzten Form, vermutlich vermehrt während der diversen Amtszeiten eines gewissen Berlusconi.

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